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Ende der “Sail 2000”

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Der Star der “Sail 2000” gestaltete auch seinen Abschied als große Show: Die mexikanische Bark “Cuauhtemoc” hatte über die Toppen geflaggt, aus den Bordlautsprechern schallte beim Ablegen laute Musik über den Hafen, und die Mannschaft paradierte auf den Rahen. Schon am Hafenausgang wurden die Vorsegel und die Stagsegel (zwischen den Masten) gesetzt, an den Ochseninseln aber war die weiße Pracht bereits wieder gut verpackt. Trotz aller Freude an der großen Darstellung wollte der Kapitän offenbar bei fünf bis sechs Windstärken aus Nordwest an der Enge von Holnis kein Risiko eingehen.
Und wegen dieses kräftigen Windes bekamen die Zuschauer an Land und auf See in der Innenförde auch insgesamt wenig Segeltuch zu sehen. Fünf Knoten Fahrt waren den Parade-Teilnehmern verordnet worden, und das hieß bei dem eher noch zunehmenden Wind: lieber weniger Tuch als rauschende Fahrt und berauschende Bilder.
In der Wasserslebener Bucht hatte sich die erste, mehr als 50 Schiffe umfassende Gruppe der Teilnehmer zwischen 20 und 40 Meter formiert. Angeführt von der “Valdivia”, machten sie sich pünktlich um 14.50 Uhr auf den Weg Richtung Holnis. Völlig unscheinbar neben all den Gaffelseglern zog in diesem großen Feld auch die 17 Meter lange Sloop “Spaniel” aus Riga fördeauswärts, die sich zuvor bei den Cutty Sark Tall Ship´s Races als absolut schnellstes Schiff erwiesen hatte.
Außerhalb des Hafens vor Anker liegend, wartete die “Großherzogin Elisabeth” auf ihr eigenes Startsignal. Der über 90 Jahre alte Drei-Mast-Schoner des “Schulschiffvereins Großherzogin” führte die zweite Gruppe mit der Flotte der großen Schiffe an. Nebenan auf der britischen “Sir Winston Churchill” kam inzwischen der große Kaffeepott an Deck, um die Wartezeit zu verkürzen. Nur das dänische Vollschiff “Georg Stage”, eigentlich für Platz sieben in dieser Gruppe vorgesehen, machte sich als Ausreißer schon vor dem Startsignal aus dem Staub. Vielleicht war´s den Jungs (und Mädchen), die seit dem Auslaufen aus dem Hafen oben in den Rahen auf den Fußpferden gestanden hatten, zu langweilig (oder zu kalt) geworden.
Echte Logenplätze hatten alle die Zuschauer, die einen Platz an Bord irgendeines Schiffes ergattert hatten. Im engen Fahrwasser vor Holnis mussten große und kleine Segelschiffe dichter zusammenrücken: Weiße Rah- und rotbraune Gaffelsegel schoben sich zu atemberaubenden Segelbildern zusammen, bevor die Schiffe hinter Holnis verschwanden.

Dies ist der Yachthafen in Flensburg.

Das ist das Nordertor, ein Wahrzeichen von Flensburg.

In Flensburg haben wir einige solche alten Dampfer. Rechts im Bild, Salondampfer “Alexandra”.