Home

über uns

Ahnen

Stationen

Hobby

Flensburg

St. Johannis

Kontakt

St. Johannis zu Adelby

Für diese Kirchengemeinde haben wir uns nach dem Umzug von Penzberg Oberbayern nach Flensburg entschieden.
Hier haben wir im Dezember 1999 ein Familiengrab gekauft, der Grabstein ist mit dem Namen Quay und einem Segelboot beschriftet.
Auch ein Steinkissen mit den Daten meiner Großeltern mütterlicherseits und den Eltern von Irmgard liegt dort als Erinnerung.

Liebe Gäste,
wir freuen uns über Ihren Besuch in unserer 900 Jahre alten Kirche, die als romanische Feldsteinkirche errichtet wurde. Nach unverbürgter Nachricht soll die Johanniskirche in Flensburg 1128 als eine Filiale unserer St. Johanniskirche erbaut worden sein.

Außen:
Die Westverlängerung (1726) und der Choranbau im Osten (1780) gestalteten die Kirche zu einem Saalbau.
Der barocke Glockenturmbau stammt von 1726 (Laterne und Helm von 1785, erneute Veränderung 1964).
Am Turm befindet sich eine Sandsteintafel mit dem Monogramm des dänischen Königs Christian VII. Es ist überschrieben mit “SOLI DEO GLORIA”.
An der Nordseite des Kirchenschiffes befindet sich die “Pristertür” mit Löwenkopf - Scheitelstein und ein spätgotisches Vorhaus (sog. Frauenhaus, jetzt Eingang) mit reicher Giebelzier aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Sein Portal stammt von 1780. Im Vorhausgiebel hängt eine kleine Bronzeglocke von 1638.

Innen:
Schiff und Chor unter Holzbalkendecke von 1964. Eingefügt ist eine Empore vor der Nord- und Westwand.
Der Altar wurde 1779 von dem Flensburger Bildhauer Friedrich Windegilde geschaffen. Der Rokoko - Aufbau mit Pilastern enthält unten ein Abendmahlsbild und in der Mitte ein plastisches Kruzifix vor gemalter Golgatha - Landschaft.
Die frühgotische Taufe in Pokalform wurde im 16. Jahrhundert aus gotländischem Sandstein hergestellt.
Der achtseitige Taufdeckel (Holz, Spätrenaissance) mit glockenförmiger Kuppel kam 1619 in unsere Kirche.

Im Altarraum steht die 145 cm hohe spätgotische Eichenfigur aus dem ersten Drittel des 15. Jahrhunderts, sie stellt “Johannes den Täufer” dar, dem unsere Kirche geweiht wurde.
Spätgotischer Herkunft ist auch das Triumphkreuz mit dem lebensgroßen Kruzifix.
Die Kanzel von 1681 (Eiche) zeigt uns im reich beschnitzten Kanzelkorb Reliefs zu den Bibelgeschichten “Sündenfall”, “Geburt Christi”, “Kreuzigung”, “Auferstehung” und “Pfingstwunder”.
Der zugehörige sechsseitige Schalldeckel mit ornamentalen Aufsätzen und einem Rückwandstück mit dem Relief “Gottvater” ist ein beachtenswertes Werk auf der Grenze zwischen Knorpel- und Akantusbarock.
Die Tür zum Kanzelaufgang trägt das Datum von 1682.

Der Orgelprospekt mit Mittelturm, spitzwinkligen Seitentürmen und Rokoko - Ornament wurde in der Zeit von 1779 bis 1781 ebenfalls von Friedrich Windegilde erstellt. Er stand bis 1964 über dem Altar und bildete mit diesem eine Gruppe. Seitdem beinhaltet er eine Kemper-Orgel.

Teile der West- sowie der Nordempore stehen seit 1964 neu in den Formen der barocken Nordempore von 1698 auf alten Eisenstützen mit Zierköpfen.
Die 47 Emporenbilder und die 6 Bilder an der Chornordwand, aus der Zeit zwischen 1698 und 1780, zeigen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament.
Sie stellen eine einzigartige Sammlung zu Geschichte und Art des barocken Emporenbildes in Angeln dar.

Das Votivschiff von 1688 (Votiv >lateinisch< - Weihgabe) ist das zweitälteste seiner Art in der Nordelbischen Kirche. Es wurde 1997 restauriert.

Im Sakramentenschrank (spätgotisch) in der Ostwand befinden sich ein Kelch von 1632 (Silber, vergoldet, ca. 18 cm hoch) in noch spätgotischer Form mit Patene, ein Krankenkelch von 1711, sowie Kelch von 1996 (beide Silber, innen vergoldet).
Außerdem ein Altarleuchterpaar von 1673 (Barock, Gelbguß, balusterförmig).

Auf dem Altar steht ein Leuchterpaar von 1638 (Gelbguß, mit Klauenfüßen, in spätgotischer Form).

Die älteste Glocke im Turm stammt aus dem 14. Jahrhundert, ist 114 cm hoch und von schlanker Form. Sie ist ein seltenes Exemplar und damit besonders schützenswert.